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Kunstrasen / Mikroplastik

„Der Rasen ist das Herzstück eines Fußballvereins und gerade Kunstrasen sind für lokale Vereinigungen eine Mammut-Investition. In Nordrhein-Westfalen haben wir über 18.000 Sportvereine und ich selbst kenne viele davon, die sich ihren Kunstrasen über Jahre hinweg hart erkämpft haben. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) prüft derzeit im Auftrag der Europäischen Kommission, welche Folgen eine mögliche Beschränkung des Einsatzes von Mikroplastik-Granulat hätte, das beispielsweise für die Auffüllung von Kunstrasen verwendet wird. Ihre Ergebnisse werden im Frühjahr 2020 erwartet und müssen, sollte es zu einem Vorschlag der Kommission kommen, anschließend vom Europäischen Parlament angenommen werden.

Klar ist: Der Erhalt unserer Umwelt für die nachfolgenden Generationen ist eine der zentralen Zukunftsherausforderungen, die wir zügig und nachhaltig angehen müssen – dazu gehört auch die Reduzierung von Mikroplastik. Sportvereine tragen aufgrund ihrer gesundheitlichen und sozialen Bedeutung jedoch eine wichtige Rolle in der Gesellschaft und sollten nicht die Leidtragenden einer möglichen Beschränkung des Kunststoff-Granulats sein.

Meine klare Forderung ist daher, vollen Bestandsschutz der vorhandenen Kunstrasen zu garantieren, bis eine finanzierbare und ökologische Alternativlösung besteht, die von den lokalen Sportvereinen mitgetragen werden kann.“

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